Monatszitat Dezember 2018

Mama vergießt Tränen wegen einer Person, die nur im Kopf eines Schriftstellers existiert. Ihr Pflaster ist ein Stückchen Schokolade.

Ja, ist es nicht manchmal so? Was der kleine Junge, der seine Mutter in dem unterhaltsamen und berührenden Roman „Glühwürmchensommer“ von Gilles Paris, kritisch und erstaunt beim Lesen beobachtet, übersieht, ist, dass beim Lesen die Figuren aus dem Kopf des Schriftstellers in den Kopf des Lesers übersiedeln. Sie nisten sich in und Hirn und Seele ein und lassen uns manchmal ein Leben lang nicht mehr los. Genau das macht die wirklich guten Bücher aus – dass sie zu Begleitern werden und zu Tränen rühren, zum Nachdenken anregen, unsere Perspektive ändern.

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