Monatszitat Dezember 2017

Manchmal ist man ganz sicher, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann – und dann wird man überrascht.

Dieses Zitat widme ich der Deutschen Bahn. Anlass dafür ist ein Horrorfahrt mit der DB: Hamburg–München in 18 Stunden. Geplant waren anderthalb Stunden Flug, nachdem alle Flüge gestrichen worden waren, haben wir uns für den Zug entschieden. Statt anderthalb Stunden halt sechs, aber mei – Hauptsache, man kommt irgendwann an. Irgendwann war dann auch das Worte der Stunde, denn nach endlosen Wartereien, ohne Informationsweitergabe natürlich, fehlenden Zugführern, völlig verplantem Personal usw., kamen wir morgens halb acht in München an, samt Umweg über Frankfurt, Stuttgart, Ulm etc. in diversen Zügen. Und so wie Ingrid Kaltenegger es in ihrem tragikomischen Roman „Das Glück ist ein Vogerl“  treffend sagt: Schlimmer geht doch immer.

(Nur fürs Protokoll: Ich fahre eigentlich gern Bahn, mal eine Verspätung hier da – kein Problem. Aber wenn man völlig plan- und kopflos hin- und hergeschoben wird und keiner eine Ahnung hat, dann hört das Verständnis irgendwann auf.)

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